Funktionelle Bewegungslehre (FBL)
Die Funktionelle Bewegungslehre wurde von Frau Dr. h.c. Susanne Klein-Vogelbach, Physioterapeutin in Basel, durch jahrzehntelange Erfahrung entwickelt.

Die FBL ist ein Verfahren der unmittelbaren Beobachtung von Statik (Haltung) und Bewegung des Menschen. Die Auswertung der Beobachtung bestimmt die Therapie.

Der Therapeut analysiert die beobachteten Bewegungsabläufe und Körperhaltung so, dass er nach der Auswertung seiner Befunderhebung das funktionelle Problem des Patienten erkennt und formuliert.

So kann z. B. eine Verletzung am Großzeh ein Hinken auslösen, das zu einer Überlastung anderer Partien des Körpers führt. Dadurch entstehen dann z. B. Schmerzen im Rücken. Wird die Ursache und damit auch das Hinken beseitigt, lässt auch der Schmerz im Rücken nach.

In der Therapie wird die als notwendig befundene Veränderung im Haltungs- und Bewegungsverhalten des Patienten durch Bewegungs- und Funktionsschulung sowie manuelle Techniken bewirkt.

Das Ziel der Behandlung ist die natürliche Bewegung: Schmerzfrei und ökonomisch. Die Ökonomie ist das Merkmal der natürlichen Bewegung. Bei minimalem Kraftaufwand und Verschleiß sind Erfolg und Leistung maximal.